So reich sind die bestbezahlten Fußballer der Welt

Lange ist es her, als die Profi-Fußballer noch nicht vom Kicken leben konnten. Die Jüngeren werden es heute kaum verstehen können. Es gab tatsächlich Zeiten, in denen die Sportler zwar professionell in der Bundesliga spielten, aber das Training am Nachmittag eher wie bei einem heutigen Amateurklub stattfand – nämlich nach einem harten Acht-Stunden-Arbeitstag. Die Gehälter betrugen dabei nur wenige hundert Mark und genügten bei Weitem nicht zum Leben, sondern waren mehr ein willkommener Nebenverdienst. Mit dem Hobby noch Geld verdienen, das war für die Fußballer von damals schon das größte Glück. Den deutschen WM-Helden von 1954 ging es beispielsweise so. Ein Fritz Walter oder ein Helmut Rahn fuhren mit der Straßenbahn zum Training – an ein Auto oder gar einen Sportwagen war dabei überhaupt nicht zu denken. Für die Teilnahme an der besagten Weltmeisterschaft mussten die Kicker von ihren Arbeitgebern freigestellt werden. Das taten diese gern, um die Überraschungsmannschaft beim Siegen gegen Favoriten wie Ungarn zu verfolgen.

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Peter Stöger bietet seine Brille an

Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.

Peter Stöger. Trainer des 1. FC Köln, gewinnt mit diesem Spruch den den Titel „Fussballspruch des Jahres 2016“ der Deutschen Akademie für Fussballkultur. Der Spruch wurde in der Saison 2015/2016 beim 1:0 Sieg von Hannover 96 über den 1. FC Köln gebracht, nachdem der Hannoveraner Leon Andreasen ein Handtor erzielt hat.